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  Stand: 13.01.2010 

 

Arbeitskreis Krisenintervention - Notfallseelsorge - Stressbewältigung für Einsatzkräfte

Wir

  • bringen alle zusammen, die etwas (ob „aktiv“ oder „passiv“) mit
    - Krisenintervention
    - Notfallseelsorge
    - Stressbewältigung für Einsatzkräfte der Gefahrenabwehr zu tun haben.

  • tauschen Informationen und Erfahrungen aus und optimieren so unsere Nahtstellen

  • konzipieren oder koordinieren Fortbildungsmaßnahmen
    (Beispiel: 9. Hessische Fachtagung Notfallseelsorge - Krisenintervention im Frühjahr 2007)

  • erarbeiten Strategien zur psychosozialen Akutversorgung
    (Beispiel: Logistikkonzept „Drohender Suizid“)

  • sorgen für einheitliche Dokumentation (KNS-Protokoll des Main-Kinzig-Kreises)

Rückblick

Im Main-Kinzig-Kreis hat das Thema Krisenintervention und Notfallseelsorge schon eine längere Tradition. 1997 wurde der Kriseninterventionsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Gelnhausen gegründet. Hier hatten sich Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes engagiert: Sie waren durch eine zusätzliche Ausbildung in der Lage, sich nicht nur um die lebenswichtigen Körperfunktionen der Notfallpatienten zu kümmern. Sie hatten auch die Psyche zum Beispiel von Angehörigen im Blick, die unter dem Schock eines solchen Notfallereignisses standen. Allerdings konnte diese kleine Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer auf Dauer nicht das gesamte Kreisgebiet abdecken - immerhin geht es um 412000 Menschen auf knapp 1400 km² zwischen Maintal und Sinntal.

So traf es sich gut, dass kurz darauf eine andere Berufsgruppe aktiv wurde: Pfarrerinnen und Pfarrer haben ihre Erreichbarkeit in seelsorgerlichen Notfällen über das System "Notfallseelsorge" so optimiert, dass rund um die Uhr eine Seelsorgerin bzw. ein Seelsorger erreichbar ist. So gibt es seit 1999 die Notfallseelsorge in und um Hanau, und mit der Einsatzbereitschaft der Notfallseelsorge in Gelnhausen im Jahre 2000 und der Ökumenischen Notfallseelsorge Schlüchtern 2002 haben wir seither eine flächendeckende Versorgung.

Der Main-Kinzig-Kreis verfügte also sehr früh über zwei Hilfssysteme. Für beide System ist es wichtig, vom jeweils anderen wissen, voneinander zu lernen und miteinander im Gespräch zu bleiben. Dazu wurde der Arbeitskreis gegründet, dem nicht nur die „Aktiven“ angehören, sondern auch diejenigen, die die Hilfe anfordern – alle Hilfs- und Rettungsdienstorganisationen, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Polizei. Diese Organisation fordern im Ernstfall die Hilfe von Notfallseelsorge und Krisenintervention an – und dies nicht immer nur für vom Unglücksfällen Betroffen, sondern durchaus auch für die Einsatzkräfte selbst. Dieser Aufgabenbereich wird als SBE („Stressbewältigung für Einsatzkräfte nach belastenden Einsätzen“) bezeichnet.

Aus diesem Grund trägt der Arbeitskreis den langen Namen „Krisenintervention, Notfallseelsorge und Stressbewältigung für Einsatzkräfte“. Er wurde 1999 auf Initiative der Katastrophenschutzbehörde gegründet und ist jetzt der Stabsstelle „Ärztliche Leitung Rettungsdienst“ des Gefahrenabwehrzentrums des Main-Kinzig-Kreises zugeordnet. Pro Jahr finden etwa drei Sitzungen im Gefahrenabwehrzentrum statt.

Mittlerweile haben sich dem Arbeitskreis weitere Institutionen und Organisationen angeschlossen, die Bestandteil der psychosozialen Versorgungskette sind.